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Du bist zwischen 25 und 63 Jahren alt, wohnst in Neukölln und fragst Dich, wie es beruflich weitergehen soll?
Dir fällt es schwer, Deine Ziele in Worte zu fassen und diese zu erreichen? Du möchtest berufsbezogene Sprachkenntnisse verbessern oder Dich mit Gleichgesinnten austauschen?

Im Neu_Raum erleichtern wir Dir den Weg in Richtung Arbeit, Ausbildung oder Praktikum!
Wir stellen gemeinsam fest, wo Deine Stärken sind und welche Möglichkeiten Du hast. Außerdem geben wir Dir die Gelegenheit, Dich mit Nachbarn und lokalen Einrichtungen zu vernetzen.

Wie genau?
Wir bieten Dir eine praktische Berufserprobung im Bereich Medien & Kommunikation, Technisches Zeichnen (CAD) oder Holzbearbeitung sowie ein umfassendes Coaching-Programm und einen Mentoring-Prozess im Kiez! So helfen wir Dir dabei, Dich praktisch, geistig und sozial auf Deinen (Wieder)einstieg ins Berufsleben vorzubereiten.

Neugierig?

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Erfahrungsberichte & Erfolgsstorys

Teilnehmer*innen kommen zu Wort …

„Ich habe mich durch das Projekt von mehreren Seiten sehr unterstützt gefühlt. Ich hätte vorher nie gedacht, dass das Projekt so umfangreich und hilfreich für mich sein würde.

Die Lehrwerkstatt Holz mit dem TSM 1 war sehr fundiert, konkret und professionell. Wichtig war für mich, dass wir mit den Möbeln etwas hergestellt haben, was die Menschen im Kiez benutzen können, – dass es ein Geben und Nehmen war. Es ist schon was Besonderes, dass wir das Vertrauen bekommen haben, auch eigene Projekte für Menschen in Neukölln zu entwickeln.

Zu dem Bewerbungstraining wollte ich erst gar nicht kommen und dann war ich überrascht, wie hilfreich es war, so viele neue Tipps und konkrete Informationen zu einer passgenauen Bewerbung in Deutschland zu bekommen. Das Einzel-Coaching hat mich nicht nur praktisch, sondern auch innerlich gestärkt, um den Absprung aus der Gastronomie zu schaffen und mich auf meine Möglichkeiten zu konzentrieren.

Nicht zuletzt hat es mit den Anderen aus unserer Gruppe und dem Team von quandoquando einfach super viel Spaß gemacht. Wir treffen uns auch privat weiter und mit zwei anderen Teilnehmerinnen der Lehrwerkstatt habe ich mich gemeinsam zu Umschulungsmöglichkeiten informiert und ausgetauscht.“

Am Wichtigsten war für mich die Unterstützung im Prozess der Bewerbung. Im Coaching saßen wir an zwei langen Terminen über meinem Lebenslauf. Durch Katrins Fragen habe ich mich an viele technische Tätigkeiten in meiner Vergangenheit in Kamerun erinnert, an die ich vorher gar nicht gedacht hatte. Jetzt spiegelt mein Lebenslauf alle meine Erfahrungen und Kompetenzen wieder, die für meine Ausbildung als Anlagenmechaniker relevant sind.

Es war auch sehr hilfreich für mich, dass wir das Vorstellungsgespräch geübt haben, denn tatsächlich wurden mir viele dieser Fragen im echten Gespräch gestellt. Das CAD Zertifikat habe ich meiner Bewerbung auch beigelegt. Ich habe mich super gefreut, als mir die Ausbildungsstelle dann gleich angeboten wurde.

Rückblickend kann ich sagen, dass das Coaching auch für mein Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen wichtig war, – gerade in den Momenten, wo mir sehr viele Hürden im Weg standen. Am Projekt hat mir auch gefallen, dass ich viele unterschiedliche Menschen mit ganz verschiedenen Nationalitäten kennengelernt habe und dass überall so eine freundliche Atmosphäre war. Allen „Neuen“ möchte ich sagen: „Investiere ausreichend Zeit in das Projekt! Wenn Du es wirklich willst, kannst Du Dein Ziel mit der Hilfe von EmPATI erreichen!“

Francesca, 33
Lehrwerkstatt Holz

„Das Coaching mit Katrin war sehr hilfreich für mich. Katrin war geduldig und empathisch und es war wichtig für sie, meine Bedürfnisse, Anforderungen und Schwierigkeiten zu verstehen. Für Katrin war es nicht nur ein Job, sondern ihre Art zu sein und das hat mir am besten gefallen.

Durch das Coaching sehe ich klarer, was ich wirklich machen will. Besonders hilfreich fand ich, dass es gleichzeitig visionär und realistisch war. So habe ich eine Arbeitsstelle gefunden, die ich jetzt machen kann und gehe parallel weitere Schritte für meinen zukünftigen Traumjob. Denn ich habe jetzt das Selbstbewusstsein zu sagen: ‚Schritt für Schritt kann ich es so verändern, wie ich es wirklich will!‘“

Das ganze Projekt hat mir das erste Jahr des Ankommens in Berlin so erleichtert.

Nach meiner Ankunft in Berlin und der harten Zeit davor im Iran war ich sehr verwirrt darüber, was ich in Berlin beruflich machen kann und will. Als Literaturwissenschaftlerin basierte meine ganze bisherige berufliche Karriere auf der persischen Sprache. Ich war mir über meine sonstigen Fähigkeiten und Stärken nicht bewusst. Ich wusste auch nur wenig darüber, wie man einen Lebenslauf schreibt oder sich für einen Job in Berlin bewirbt.

Während der Coaching Sitzungen fühlte ich dann immer mehr Selbstvertrauen und ich habe mich an die Dinge erinnert, die früher konnte und wollte: An meine Kraft, für meine Rechte und Träume zu kämpfen und mich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der Jungen und Mädchen, Frauen und Männer gleiche Chancen haben! Ich realisierte, dass diese Kraft noch in mir ist und ich sie wieder aufwecken kann. Durch diesen Prozess habe ich einen wichtigen Teil meiner Persönlichkeit wieder gefunden, den ich schon verloren geglaubt hatte. Ich stehe jetzt in vielen Bereichen meines Lebens viel selbstbewusster für meine Meinung ein.

Nicht zuletzt habe ich durch das Coaching herausgefunden, welcher Beruf zu mir passt und was ich am liebsten machen möchte: Ich werde Erzieherin und trage dazu bei, dass kleine Kinder in respektvoller und diskriminierungsfreier Atmosphäre aufwachsen! Außerdem habe ich jetzt einen anständigen Lebenslauf und einen Job mit Kindern, der mich auf meine Ausbildung vorbereitet.
Die Lehrwerkstatt Medien war ebenso ein Teil des Prozesses für mich. Ich fühlte mich immer wohler mit den anderen Menschen und erkannte: Egal was du willst, es gibt immer Möglichkeiten, es zu bekommen!

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Das Projekt „Neu_Raum – Neuköllner Raum für Orientierung und Teilhabe“ wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit und kofinanziert aus Mitteln des Integrationsfonds des Masterplan Integration und Sicherheit.

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